Nicht alles für alle - aber für alle möglichst vieles. Inklusion als Selbstverständnis in unserer Planung
Freiräume – Teilhabe im Alltag
Jeder Mensch erlebt und nutzt Freiräume anders. Deshalb sollte gute Freiraumplanung mehr als nur eine Möglichkeit bieten.
Wir verstehen inklusive Freiraumplanung als die Aufgabe, Räume so vielfältig und selbstverständlich zugänglich zu gestalten, dass Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen ihren eigenen Zugang finden können.
Dabei richten wir unseren Blick bewusst auch auf das, was nicht sofort sichtbar ist. Wahrnehmung, Orientierung, Kommunikation, Bewegung und Rückzug können für die Nutzung eines Freiraums ebenso entscheidend sein wie seine bauliche Erreichbarkeit.
Gerade bei der Planung von Spielplätzen und Spielräumen wird diese Vielfalt besonders deutlich. Kinder spielen unterschiedlich, bewegen sich unterschiedlich und nehmen ihre Umgebung unterschiedlich wahr.
Wir schaffen deshalb Angebote für Bewegung und Ruhe, für Klettern und Balancieren, für Beobachten und Entdecken, für Kommunikation und Rückzug. Unterschiedliche Materialien, Farben, Pflanzen, Geräusche und räumliche Situationen sprechen verschiedene Sinne an und eröffnen unterschiedliche Zugänge zum Spiel.
Dabei steht für uns das gemeinsame Spielen im Mittelpunkt. Inklusion bedeutet nicht, für jedes Bedürfnis einen eigenen Bereich zu schaffen. Es geht darum, Begegnung zu ermöglichen und Unterschiede selbstverständlich werden zu lassen.
Foto: Bauphase großer inklusiver Spielplatz im Zukunftsgarten Duisburg RheinPark, ein IGA 2027 Projekt